[Rezension] „Träume, die ich uns stehle“ von Lilly Oliver

Der Roman , ” Träume, die ich uns stehle”, von Lilly Oliver, wird einen berühren und nicht mehr loslassen.

Lara landet im Krankenhaus. Thomas landet im Krankenhaus. Doch warum eigentlich? Was ist passiert? Das wüsste Lara auch gerne, denn sie kann sich an nicht erinnern. Doch das ist nicht ihr einziges Problem, dann sind da auch noch diese Wort, die nur aus ihr raussprudeln wollen. Sie beschließt auf der psychiatrischen Station zu bleiben in der Hoffnung , dass sie sich wieder erinnern wird und raus findet wie sie die Worte unter Kontrolle bekommt.

Als sie mal wieder einen “Anfall” hat und nicht weiß wie sie sich beruhigen kann, landet sie auf der Intensivstation und findet dort Ruhe und Geborgenheit, die sie gesucht hat. Der Leser nimmt Teil an ihrem Prozess ihrer Vergangenheit auf die Schliche zu kommen. Lilly Oliver entführt den Leser in Laras Gedankenwelt, so dass man das Gefühl hat man wüsste ganz genau was in ihr vorgeht. Es ist unglaublich.

Der Schreibstil ist atemberaubend schön, poetisch, so echt und kein bisschen übertrieben. Ich bin noch immer überwältigt von dieser Geschichte und wie sehr diese mich berührt hat. Ab der ersten Zeile war ich gefesselt und in Laras Gedankenwelt gefangen. Ich habe mit ihr gefühlt und das Gefühl habe ich könnte ihre Verzweiflung und Wut selbst spüren und komplett nachvollziehen. Unglaublich.

Darüberhinaus finde ich es toll, dass die Protagonistin “krank” ist. Psychische Erkrankungen zählen in unserer Gesellschaft leider noch immer zu den Tabuthemen und zu oft schaut man weg und stempelt die Menschen als krank ab, obwohl man helfen könnte und es Wege gibt mit solchen Erkrankungen umzugehen. Oft hat man das Gefühl man wüsste nicht was in diesen Menschen vorgeht , wenn man dieses Buch liest , weiss man es. Das Wichtigste allerdings ist, dass egal wie traurig und hoffnungslos die Geschichte teilweise scheint, sie gibt einem sehr viel Hoffnung und einen Grund nie aufzugeben.

“Es gibt nicht immer für alles einen Grund, aber es gibt immer eine Chance.” (S.643)

Dies ist mein erster Roman von Lilly Oliver, aber garantiert nicht mein Letzter! Ich bin fasziniert und überwältigt von der Wirkung , die dieses Geschichte und der Schreibstil auf mich hat. Einfach nur sprachlos .

Ich bin mir sicher, dass dieses Buch einige motiviert weiter zu machen und Hoffnung gibt. Es ist eine Geschichte, die einen berührt und die man nie vergisst!

Deswegen vergebe ich fünf Eulen 😊💖

🦉🦉🦉🦉🦉

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