Romane

[Rezension] „Mitten im Sturm“ von Jessica Winter

Wenn ihr denkt, dass sich hinter diesem traumhaft schönen Cover eine leichter Roman verbirgt, dann habt ihr euch getäuscht. Es erwartet euch ein wunderschöner und tiefgründiger Roman.

Grave wagt einen Neuanfang in Seattle und will ihre Vergangenheit vergessen. Doch das ist gar nicht so einfach , vor allem nicht wenn sie ständig dran erinnert wird. Als Grave Eric vorgestellt wird , wussten beide nicht genau was sie voneinander halten sollten. Grace hat ihre Vorurteile gegenüber Polizisten und Eric merkt, dass sie lügt. Eric ist bei den Marines und ist von einem langen Auslandsaufenthalt wieder zuhause um zu studieren. Doch auch er muss sich erst mal wieder an alles gewöhnen.

Diese Geschichte konzentriert sich auf Grace und Eric und man lernt beide sehr gut kennen, da abwechselnd aus beiden Perspektiven berichtet wird. Ich habe beide sofort ins Herz geschlossen.

Der Schreibstil von Jessica Winter fesselte mich ab der erste Zeile und ich habe mit Grace gelitten, geweint und gelacht. Ich mag, nein liebe Graces Persönlichkeit. Ihre Zerbrechlichkeit und gleichzeitig Stärke ist so wundervoll dargestellt. Es ist toll mit zu erleben wie sie sich entwickelt und verändert und glücklich wird.

Darüberhinaus finde ich es toll und sehr besonders, dass die Autorin sich Zeit nimmt für die Entwicklung der Beziehung. Die beiden nähren sich geschmeidig und haben am Anfang einige Probleme zu bewältigen. Noch dazu erlebt man hautnah , wie beide Vertrauen zueinander aufbauen und wie schwer es ihnen fällt.

Eigentlich wollte ich das Ende etwas kritisieren, doch jetzt finde ich das Ende genau richtig. Denn die Hauptsache ist, dass Grace und Eric glücklich sind und mit allem abgeschlossen haben , alles andere ist egal.

*Achtung Spoiler*

Ich habe selten ein Buch gelesen, dass so detailliert mit der Verarbeitung von Missbrauch bzw. Vergewaltigung umgeht. Man merkt wie Grace leidet und dass es sie verfolgt. Noch dazu finde ich es gut, dass man erwähnt, dass das was Grace erlebt hat ihre Beziehung zu Eric beeinflusst bzw ihr sexuelles Leben. Doch genau das finde ich so toll und einfach nur bemerkenswert wie liebevoll und verständnisvoll Eric damit umgeht. Und auch er leidet mit Grace , wenn er sich mit ansehen muss wie sehr sie leidet, dass sie sich die Arme aufkratzt und nicht schlafen kann.

Dieses Buch ist so viel mehr als nur ein schöner Roman. Ich finde jeder sollte dieses Buch lesen und sich mit dem Thema auseinander setzen!

Ich vergebe fünf von fünf Eulen!!!

🦉🦉🦉🦉🦉

2 Kommentare zu „[Rezension] „Mitten im Sturm“ von Jessica Winter

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