Kinderbücher

„Twittern ist auch keine Lösung, Donald Trump!“ von Britta Riederer und Dirk Uhlenbrock

Mittlerweile twittert fast jeder. Mit der ein oder anderen Nachricht bei Twitter hat Donald Trump für Tumult gesorgt. Somit hat er auch die erreicht, die vielleicht nicht unbedingt ständig die Nachrichten verfolgen. Wir wissen, was die Erwachsenen über sein Handeln denken, doch wie reagieren Kinder und Jugendliche auf solche Nachrichten? In diesem Buch findet ihr Briefe von Kindern, die an Donald Trump, Angela Merkel und viele andere verfasst sind.

Inhalt:

Die zehnjährigen Kinder, Johanna, Charlie, Albert, Mathilda, Jakob, Reto und Donald , sind Freunde. Donald macht den Anfang und schreibt einen Brief an seinen Namensvetter: Donald Trump. Schließlich hat er viele Fragen. Diese Idee finden seine Freunde toll und schreiben auch alle Briefe an Politiker. Zwar bekommen die Kinder keine Antworten auf ihre Briefe, aber es bildet sich eine Diskussion und die Kinder beschäftigen sich ausführlich mit Themen wie den Klimawandel, Steuererhöhung und Massentierhandlung.

Meine Meinung:

Das ganze Buch ist aus Briefen aufgebaut und doch gibt es einen roten Faden. Die Kinder, die die Briefe verfassen, sind befreundet. Man merkt, dass die Themen worüber sie schreiben sie beschäftigen.

Klimaschutz steht zwar im Vordergrund, aber ich finde es gut , dass auch andere politische Themen behandelt werden.

Die Ehrlichkeit der Kinder ist wirklich erfrischend. Sie schreiben genau das was sie denken und stellen Fragen, wenn sie etwas nicht verstehen. Da ist mir aufgefallen, dass Erwachsene heutzutage viel zu wenig hinterfragen oder dafür keine Zeit haben. Dabei sollte man so einiges hinterfragen und nicht alles einfach so hinnehmen wie es ist. Kinder trauen sich in ihren Briefen das auszusprechen, was Erwachsene sich nicht trauen oder es einfach verdrängt haben.

Ich finde dieses Buch wirklich toll und kann mir gut vorstellen, dass man es gut in der Schule benutzen könnte, aber auch zuhause als Anregung für neue Diskussionen. Ich habe es auch bereits verschenkt und bis jetzt waren alle begeistert. Dieses Buch hat mich daran erinnert das ich als zehnjährige Protestbriefe geschrieben habe, gegen den Walfang. Ich war damals auch überzeugt davon, dass ich Wale retten werden und bei Greenpeace arbeiten werde, wenn ich groß bin.

Am Ende gibt es einen Teil, der heißt :“stinkt mir“ und da hat man Platz die eigenen Gedanken festzuhalten. Das Nachwort animiert den Leser, sich an seine eigene Nase zu fassen und anzufangen selbst etwas zu ändern.

Ich vergebe diesem wundervollen Buch fünf von fünf Eulen.

🦉🦉🦉🦉🦉

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Mutter und Soehnchen

Mehr Informationen zum Buch:

„Twittern ist auch keine Lösung, Donald Trump!“ von Britta Riederer und Dirk Uhlenbrock ist im Coppenrath Verlag erscheinen. Es besteht aus 48 Seiten und ist für 13 Euro erhältlich. Ab acht Jahren

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