Jugendromane

Auf die Uni nach Paris von Claudia Soylu

Früher habe ich auch immer davon geträumt in Paris zu studieren. Cloe darf diesen Traum leben. Doch sie ist knapp bei Kasse, langsam aber sicher droht ihr Studium darunter zu leiden. Da sie fasziniert von der Nôtre Dame ist, liegt ihr der Aufbau am Herzen, und sie erhofft sich dort einen bezahlten Nebenjob.

Inhalt:

Eigentlich müsste sich Cloe auf ihr Studium konzentrieren. Doch sie macht sich Sorgen, wie sie die nächste Miete bezahlen soll ohne ihre Mutter anpumpen zu müssen. Eigentlich ist sie beim Aufbau der Nôtre Dame beteiligt, doch diese müssen zur Zeit die Stellen einsparen. Am liebsten wäre Cloe Tag und Nacht dort, sie weiß alles über diese beeindruckende Cathedrale. Eines Tages fällt ihr ein kleiner Junge auf, der verzweifelt nach seinem Vater sucht. Sie hat Mitleid mit ihm und schließt ihn sofort in ihr Herz, denn er erinnert sie ein bisschen an sie selbst.

Meine Meinung:

Es fängt gleich geheimnisvoll an und schon fast etwas gruselig. Aber ich muss sagen, das hat mir ausgesprochen gut gefallen, denn damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Darüberhinaus wird mit diesem Anfang eine gewisse Spannung aufgebaut. Man fragt sich die Ganze Zeit, was es wohl damit auf sich hat und am Ende löst man das Rätsel.

Was mir wirklich gut gefällt an diesem Roman ist, dass Liebe nicht im Vordergrund steht. Cloe steht im Vordergrund. Keine Sorge ein paar romantische Szenen gibt es trotzdem😉 Zum Ende hin entwickelt es sich jedoch immer mehr etwas zu einer Art Krimi. An Spannung fällt es hier nicht.

Man spürt in Cloe die Sehnsucht nach ihrem Vater und sie macht ihn dafür verantwortlich, dass sie Angst hat vor Bindungen. Ihr Vater hat ihre Mutter und sie verlassen, als Cloe noch ein kleines Mädchen war. Er ist auch einer der Gründe, warum Cloe in Paris studiert, denn er ist Franzose.

Der Roman lässt sich wirklich flüssig lesen. Der blumige Schreibstil der Autorin ist für einen Jugendroman passend, für meinen Geschmack war es ein bisschen zu viel, aber das ist wirklich Geschmacksache.

Für alle, die Frankreich lieben, werden diesen Roman mögen. Die Architektur von Paris , vor allem Nôtre Dame, wird mit viel Liebe beschrieben. Ich selbst liebe Paris und dieser Roman hat mich an meine acht Wochen Französischkurs in Paris erinnert. Ich selbst habe damals auch wie Cloe an der Cité Universitaire gewohnt und hatte auch meine Kurse an der Sorbonne. Durch diesen Roman konnte ich zumindest für ein paar Stunden Paris genießen.

Diesem gelungenen Jugendroman vergebe ich vier von fünf Eulen. Ich bin überzeugt, dass ich dieses Buch geliebt hätte als junges Mädchen.

🦉🦉🦉🦉🦉

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