Dies und das

Kunst und Malerei/Paris Studium

Am 15.0.2020 ist Claudia Winters neuer Roman, Wie sagt man ich liebe dich von Claudia Winter , erschienen. Wie haben eine Aktion gestartet, um euch mehr über das Buch zu erzählen. Gestern hat Susanne über Portugal berichtet, da dort zum Teil der Roman spielt. Der Roman spielt aber auch in Paris und dort studiert die Protagonistin, Maelys, Kunst und zwar an der ENSBA. Deswegen möchte ich euch heute etwas mehr über das Studium und die Kunst in Paris erzählen.

In Paris gibt es nicht nur tolle Museen, sondern auch noch eine sehr angesehene Kunst Universität, ENSBA (steht für École nationale supérieure des beaux-arts de Paris). Diese Universität gibt es schon seit 1797. Menschen aus aller Welt zieht es nach Paris wegen den renommierten Universitäten. So auch Maelys und auch mich. Zwar hatte ich nicht die Ehre wie Maelys ein Stipendium zu bekommen, aber ich habe in meinen Semesterferien einen Sprachkurs an der Sorbonne abgeschlossen. Sorbonne zählt als „der Eiffelturm der höheren Bildung“. Ich muss da wirklich zustimmen, mein Französischkurs war nicht nur intensiv , sondern auch wirklich vielseitig. Von acht bis zwölf hatten wir Grammatikunterricht, fast jeden zweiten Tag schrieben wir Dikatate. Nachmittags beschäftigten wir uns mit Literatur und Redewendungen und am Ende mit der Phonetik. Im Sprachlabor konnten wir unsere Aussprache verbessern. Der Unterricht ging bis 17 Uhr. Wenn man dann die Hausaufgaben bedenkt, bleibt wenig Freizeit. Das Studium in Frankreich ist nicht nur intensiver, sondern auch strenger. Nur die Hälfte der Studenten besteht die ersten zwei Jahre (1er cycle). Auch Maelys hat Schwierigkeiten, sie hat das Gefühl nicht gut genug zu sein für ihren Professor, dabei ist sie so talentiert. Der Spaß ist trotzdem nicht ausgeblieben. Man hört immer, dass es vor allem in Frankreich den Erasmus Studenten schwerfällt Kontakt mit den Franzosen zu knüpfen. Natürlich in meinem Sprachkurs waren nur die Lehrer Franzosen und im Wohnheim, Cité Universitaire, war es zwar sehr international, aber keine Franzosen. Die echten Franzosen habe ich auf der Straße, in Cafés und Buchhandlungen kennen gelernt. Man muss sich trauen und es lohnt sich. Die Franzosen freuen sich riesig, wenn man sich Mühe gibt sich mit ihnen auf ihrer Muttersprache zu kommunizieren.

Montmartre kann man sich gar nicht ohne den ganzen Straßenkünstlern vorstellen. Wenn ich die Augen schließe, kann ich mir bildhaft vorstellen wie Maelys ihre Staffelei aufstellt und darauf wartet , dass ihre Finger anfangen zu kribbeln. Genau dorthin wird Antonio von seinem Großvater geschickt um die junge Künstlerin zu finden.

Paris ohne Kunst ist für mich unvorstellbar. Ich könnte stundenlang den Straßenkünstlern beim Malen zuschauen. Die Museen , die mir in Paris am besten gefallen haben sind:

Musée Rodin , schon alleine wegen dem wunderschönem Garten. Rosina Skulpturen erzählen eine eigene Geschichte. In jeder Ecke findet man jemanden mit Blatt und Bleistift, in der Hoffnung hier die Inspiration zu finden.

Gare du Musée d‘Orsay ist schon alleine wegen dem spektakulären Gebäude sehenswert und der wunderschönen Aussicht auf Paris, doch auch die Werke sind beeindruckend.

Wer moderne Kunst mag, sollte unbedingt in das Centre Pompidou.

Für die Literaturfans unter uns, kann ich das Haus von Victor Hugo sehr empfehlen.

Wer etwas mehr Zeit mitgebracht hat und Kunst liebt, empfehle ich das etwas aushalten gelegene Haus von Monet zu besuchen, dort gibt es auch einen großen Garten. Ich bin mir sicher dort hätten Maelys Finger unaufhörlich gekribbelt.

Morgen geht es bei der Elisa weiter.

4 Kommentare zu „Kunst und Malerei/Paris Studium

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